Arbeitsgruppe Knowledge-Based Vision
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Wann immer wir etwas betrachten, verlässt sich unser Gehirn nicht nur auf die Signale aus unseren Augen. Es kombiniert diese Signale auch mit dem, was wir bereits wissen, was wir erwarten zu sehen und worauf wir in diesem Moment unsere Aufmerksamkeit richten. Ziel des KnowledgeBased Vision Lab ist es, zu verstehen, wie dieser komplexe Prozess im menschlichen Gehirn abläuft.
Um dies zu untersuchen, nutzen wir bildgebende Verfahren des Gehirns wie fMRT und EEG sowie sorgfältig konzipierte Experimente. Mit diesen Methoden testen wir, wie Erwartungen und Aufmerksamkeit das Sehen beeinflussen. Zum Beispiel untersuchen wir, ob sie:
- dem Gehirn helfen, visuelle Informationen effizienter zu verarbeiten,
- den zeitlichen Ablauf der visuellen Informationsverarbeitung verändern und
- den Informationsfluss zwischen verschiedenen Hirnarealen verbessern.
Am UKSH erweitert unser Labor diese Forschung, indem wir das Konzept sogenannter „perzeptueller Fingerabdrücke“ untersuchen. Damit ist die individuelle Art gemeint, wie das Gehirn jeder einzelnen Person visuelle Informationen verarbeitet. Wir möchten herausfinden, ob diese Fingerabdrücke genutzt werden können, um psychische Erkrankungen wie ADHS und Autismus zu erkennen.
Darüber hinaus wollen wir Erkenntnisse aus der Hirnbildgebung nutzen, um menschlichere KISysteme zu entwickeln. Indem wir in diesen Netzwerken Verarbeitungsschichten entwerfen, die visuelle Informationen ähnlich wie das menschliche Gehirn verarbeiten, hoffen wir, KIAgenten zu schaffen, die die Welt natürlicher wahrnehmen und interpretieren.

- Forschung
- AG Knowledge-Based Vision
- AG Babylab
- AG Kognitive Neurowissenschaften
- AG Musizierendengesundheit
- MRT Bildgebung
